Immer wenn die Blätter von den Bäumen stürzen, fällt Max Goldt in der Schaubühne ein. In bester Tradition entlarvt er auch diesmal die Absurditäten und Widersprüche des Alltags und rückt die vermeintlichen Nebenschauplätze des Lebens rücksichtslos in den Fokus gewohnt absurd und zum Schreien komisch. Als Meister der freischwebend-assoziativen, dabei stets präzise sezierenden Sprache verliert er dabei aber niemals ganz seinen vornehmen, fast aristokratischen Tonfall. So auch in seinem neuesten Werk "QQ". Der Titel steht dabei für "quiet quality" "stille Güte"; ein neues Schlagwort aus den USA für alles, was nicht schreit und spritzt.
"Dass Max Goldts Werk sehr komisch ist, weiß ja nun jeder gute Mensch zwischen Passau und Flensburg. Dass es aber, liest man genau, zum am feinsten Gearbeiteten gehört, was unsere Literatur zu bieten hat, dass es wahre Wunder an Eleganz und Poesie enthält und dass sich hinter seinen trügerischen Gedankenfluchten die genaueste Komposition und eine blendende moralische Intelligenz verbergen, entgeht noch immer vielen, die nur aufs Lachen und auf Pointen aus sind. Max Goldt gehört gelesen, gerühmt und ausgezeichnet." Daniel Kehlmann
Montag, 22. und Dienstag, 23. Oktober, jeweils 20.30 Uhr.
Vorverkauf im culton und in der Schaubühne: 11 Euro zzgl. Baufuffziger.
Abendkasse: 13/ 11 (ermäßigt) Euro zzgl. Baufuffziger.