Die Geschichte von Celine und Julie
Die Geschichte von Celine und Julie nach
Motiven von Jacques Rivette Die
sechsundzwanzigjährige Sonchai Körner aus Berlin ist Celine
- eine Art weißes Kaninchen, eine Phantastin, die ihre
Einsamkeit durch träumerische Extravaganzen erträglich zu
machen weiß; die siebenundfünfzigjährige Marie-Jo
Klopfenstein aus München ist Julie - eine Vagabundin, eine
Lebenskünstlerin, die sich seit ihrer Flucht aus Frankreich in
den Siebzigerjahren mit Straßenmusik über Wasser hält.
Als die Wege der beiden sich zufällig kreuzen, löst dies
einen Wirbel aus, in dem Reales und Fiktives untrennbar durcheinander
geraten. Inspiriert von den Titelfiguren aus Jacques Rivettes Film
"Céline und Julie fahren Boot", einer der Leitfilme des
französischen Kinos der Siebziger Jahre, haben die beiden Frauen
sich ein Jahr lang an die Orte ihrer Lebensgeschichten begeben.
Jetzt, an diesem Abend, erzählen sie
– mit den Worten ihrer Tagebücher - die wahre Geschichte
ihrer Begegnungen. Ein Abend zwischen künstlicher und wirklicher
Wirklichkeit mit dramatischem Ausgang. Eine Produktion von Sven Mundt und der Schaubühne Lindenfels, realisiert mit Fördermitteln der Kulturstiftung Sachsen. Freitag, 8. und Samstag, 9. September, jeweils 20.30 Uhr. Karten: 10/ 8 (ermäßigt) Euro zzgl. Baufuffziger. |