Programm

Heute

20:00 UHR  Film Leviathan

Geschichte des Hauses

In der weit über 130 Jahre währenden Geschichte der „Gesellschaftshalle zu Lindenau", des späteren „Schloss Lindenfels", der heutigen „Schaubühne Lindenfels" gab es immer wieder Höhen und Tiefen. Und heute sagen wir mit Stolz: Das Haus gibt es immer noch. Denn mit jedem Niedergang ging eine Weiterentwicklung einher, die neuen „Wind" durch die Türen blies und neue Formen der Nutzung des Gebäudes möglich machte. Heute wird das Programm der Schaubühne ihrer bisherigen Geschichte mehr als gerecht. Heute ist die Schaubühne Lindenfels: Theater, Kino, Festivalhaus und Café.

Am 15. September 1993 eröffnete die Schaubühne Lindenfels im historischen Leipziger Ballhaus und Kino Lindenfels ihre erste Saison mit der internationalen Theaterproduktion GOLEM, dem experimentellen Spielfilmklassiker LETZTES JAHR IN MARIENBAD und der ersten Ausgabe der Performance-Reihe WEIßE NÄCHTE.

Seitdem hat sich die Schaubühne zu einem unverzichtbaren Teil der vielfältigen Leipziger Kulturszene entwickelt. Dabei hat sie sich immer wieder neuen inhaltlichen und strukturellen Herausforderungen gestellt und befindet sich in einem kontinuierlichen Prozess der Veränderung. Mit der Gründung der gemeinnützigen Aktiengesellschaft zum Erwerb der Immobilie und als Träger des Produktionshauses startete 2005 ein Experiment mit kulturpolitischer, gesellschaftlicher und ökonomischer Relevanz. Inzwischen zählt die erste Theater-Aktiengesellschaft Deutschlands mehr als 1100 Aktionäre - eine Publikumsgesellschaft im mehrfachen Sinn des Wortes. Mit schlanken Strukturen und breiter Beteiligung will die Schaubühne Lindenfels AG ein Modell für zeitgemäßes Denken und Handeln in öffentlichen Kulturbetrieben sein.

Die Schaubühne Lindenfels ist Produktions-, Aufführungs- und Kommunikationsort für Künstler unterschiedlichster Herkunft und Disziplinen. Programmatische Schwerpunkte der Arbeit sind: Theaterkunst, Performance und Film, ergänzt durch Musik, Literatur, neue Medien und bildende Kunst. Neben Eigenproduktionen (seit 2012 inszeniert das Schau-Ensemble), Koproduktionen und Gastspielen konzipiert und realisiert die Schaubühne Projekte im öffentlichen Raum, Festivals und Retrospektiven, die sich mit gesellschaftlichen Themen und Fragestellungen sowie mit Prozessen der künstlerischen Produktion selbst auseinandersetzen.