BÜHNE FÜR MENSCHENRECHTE: DIE NSU-MONOLOGE
in deutscher Sprache mit türkischen und englischen Übertiteln

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Erstmals zeigt die Bühne für Menschenrechte ihr gesamtes Repertoire außerhalb Berlins. „Die Asyl-Monologe“, „Die Asyl-Dialoge“ und „Die NSU-Monologe“ sind in der Schaubühne Lindenfels und im Ostpassage Theater vom 10. bis 14. Oktober zu sehen. In der Schaubühne: „Die Asyl-Dialoge“ und „Die NSU-Monologe“.

DIE NSU-MONOLOGE

Sechs Jahre nach Bekanntwerden des „Nationalsozialistischen Untergrunds" erzählen die „NSU-Monologe“ von den jahrelangen Kämpfen dreier Familien der Opfer des NSU – von Elif Kubaşık, Adile Şimşek und İsmail Yozgat: von ihrem Mut, in der ersten Reihe eines Trauermarschs zu stehen, von der Willensstärke, die Umbenennung einer Straße einzufordern, und vom Versuch, die eigene Erinnerung an den geliebten Menschen gegen die vermeintliche Wahrheit der Behörden zu verteidigen.
Die „NSU-Monologe“ sind mal behutsam, mal fordernd, mal wütend – roh und direkt liefern sie uns intime Einblicke in den Kampf der Angehörigen um Wahrheit und sind in Zeiten des Erstarkens von Rechtsextremismus an Aktualität kaum zu überbieten.

„Einfühlung als Waffe. Es kriecht einem unter die Haut. Empathischer Sog.“ (Nachtkritik.de)

„Zutiefst persönlich und hoch politisch. (...) beleuchten auf neue Weise ein aktuelles Kapitel deutscher Geschichte.“ (RBB Kulturradio)


Mit
: Raschid Sidgi, Eli Pleß, Burcin Keskin, Verena Noll
Buch, Regie
: Michael Ruf

Cello:
Konstanze Pietschmann

Im Anschluss: Publikumsgespräch mit
Vertreter*innen von "Prisma - Interventionistische Linke Leipzig" und "InEumanity/Kids/CopWatchLe"


Die Bühne für Menschenrechte, ein deutschlandweites Netzwerk aus über 400 Schauspieler*innen und Musiker*innen, initiiert von Michael Ruf, möchte mit ihrem dokumentarischen, wortgetreuen Theater – den Erzählungen menschlicher Biografien -- den passiven Zuschauer zum aktiven Mitstreiten bewegen. Anhand der Aufführungen und der sich daran anschließenden Gesprächsrunden mit Expert*innen und Aktivist*innen setzt sie Rechtspopulismus und –extremismus Geschichten entgegen, die aus anonymen, eigenschaftslosen Betroffenen konkrete Menschen und Schicksale machen. Das können wir nur unterstützen! Und das gemeinsam: In einer Kooperation mit dem Ostpassage Theater realisiert die Schaubühne dieses Gastpiel, in weiterer Zusammenarbeit mit der Kritischen Einführungswoche der Universität Leipzig und Aktivist*innen des Bündnisses "Kein Schlussstrich".

Erklärfilm – Was ist die Bühne für Menschenrechte?

+++ TERMINE OSTPASSAGE THEATER +++

NSU-MONOLOGE (deutsch): Mi, 10. Okt | 20 Uhr (Expertin beim Publikumsgespräch: Antonia von der Behrens, NSU-Nebenklage-Anwältin)
NSU-MONOLOGE (türkisch): Do, 11. Okt | 20 Uhr (Experte beim Publikumsgespräch: Sebastian Scharmer, NSU-Nebenklage-Anwalt)
ASYL-MONOLOGE: Sa, 13. Okt | 20 Uhr

Veranstaltung liegt in der Vergangenheit

Für die Vorstellungen in der Schaubühne:

VVK in der Schaubühne und Abendkasse: 9 / 6 (erm.) Euro


Für die Vorstellungen im Ostpassage-Theater:

Abendkasse: 9 / 6 (erm.) Euro
Kein VVK, Reservierungen unter karten@ost-passage-theater.de


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