Die geliebte Stimme | 12. + 23. + 24. Sept

© Ruslan Hrushchak© Ruslan Hrushchak© Ruslan HrushchakVideo

nach Jean Cocteau | im neuen Treppentheater inszeniert von Olav Amende | Premiere am 12. Sept

„Woher nähme ich die Kraft, mir eine Lüge auszudenken? - Es gibt ja Gelegenheiten, in denen eine Lüge gut und nützlich ist.“

Eine Frau hält einen Telefonhörer in der Hand. Er ist ihr einzig noch verbliebener Zugang zu einem geliebten Gegenüber, das sie verlassen hat. Sie weiß: So lange sie spricht, so lange sie nur die Stimme hört, wird sie ihr nicht entschwinden...

Olav Amende inszeniert Jean Cocteaus berühmtes Monodrama als ein verengtes Kammerspiel, in welchem das Sprechen in seiner existentiellen Funktion widerhallt. Die minimalistische Handlung öffnet den Raum für eine psychologisch intensive Innensicht eines verzweifelt liebenden Menschen. Für die Inszenierung an der Schaubühne Lindenfels wurde eine neue Textfassung konzipiert, in der Wiederholungen und Stille den Sprechfluss rhythmisieren. Als Echo der verklingenden Erinnerung an die geliebte Stimme wird die Inszenierung von Live-Musik umrahmt.

Schauspiel:
Annika Gerber

Regie:
Olav Amende

Musik:
Gwen Kyrg

Kostüm:
Alisa Hecke
Fotos:
Ruslan Hrushchak (www.ruhru.de)

Der Schriftsteller und Theaterregisseur Olav Amende, studierte Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft in Leipzig, hat u.a. an den Cammerspielen Leipzig, im Neuen Schauspiel Leipzig und an der bühne Dresden inszeniert. Sein Gedicht „Phantasie in Eile“ wurde in die Superpreis-Anthologie der „metamorphosen“ (Nr.14) aufgenommen. Im Rahmen des Symposiums „Echo Raum Büchner“, veranstaltet vom Institut für Theaterwissenschaft Leipzig in Kooperation mit der Schaubühne Lindenfels, hat er zusammen mit Jascha Riesselmann im Frühjahr 2018 die 17-teilige Literaturperformance-Reihe „Woyzeck-Wunden“ am Eingang der Schaubühne gezeigt. Derzeit arbeitet er an einer neuen Inszenierung und schreibt seinen ersten Roman.

Mit „Die geliebte Stimme“ eröffnet die Schaubühne ihr neues Treppentheater, das sich im Aufgang zum Grünen Salon befindet.

Begleitend zu den Aufführungen wird vom 11. bis 20. September im Foyer der Schaubühne die Installation „Versteckte Frauenbilder“ mit Fotografien von Ruslan Hrushchak und Gedichten von Olav Amende gezeigt.

Mi / 12.09. / 20:00
So / 23.09. / 19:30
Mo / 24.09. / 20:00

Abendkasse: 5 Euro

Kein VVK –
Reservierungen unter service@schaubuehne.com / 0341-484620

Achtung: begrenzte Platzkapazität!


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