DIE TODESSTRAFE IN DER DDR

In der Leipziger Südvorstadt befand sich ab 1960 die zentrale Hinrichtungsstätte der DDR. In einem streng abgetrennten Teil der Strafvollzugseinrichtung Alfred-Kästner-Straße wurden alle im Land ausgesprochenen Todesurteile unter absoluter Geheimhaltung vollstreckt. Während der Museumsnacht veranstaltet das Bürgerkomitee Leipzig e. V. Führungen zur Geschichte der Todesstrafe in der DDR durch die authentischen Räume der ehemaligen Hinrichtungsstätte, die sonst nicht zu besichtigen sind.

Im Rahmen des „Büchner Zyklus” realisierten die Schaubühne Lindenfels und das Institut für Theaterwissenschaft im November 2017 eine begehbare Installation in der ehemaligen Hinrichtungsstätte, die die Geschichte(n) einiger Delinquenten mit Texten Büchners sowie Michel Foucaults Theorien zum Verhältnis von Raum und Macht verband.

Eine Veranstaltung des Bürgerkomitee Leipzig e.V.

Veranstaltung liegt in der Vergangenheit

EINTRITT IM RAHMEN DER MUSEUMSNACHT: 10 / 8 (ERM.) EURO | BIS 18 JAHRE FREI

18 BIS 24UHR

Ehemalige zentrale Hinrichtungsstätte der DDR | ARNDTSTR. 48


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