Führungen durch die ehemalige zentrale Hinrichtungsstätte der DDR

Zum Tag des offenen Denkmals, der in diesem Jahr unter dem Motto „Macht und Pracht“ steht, ist auch die ehemalige zentrale Hinrichtungsstätte der DDR in Leipzig zu besichtigen. Sie ist ein Symbol für den Machtmissbrauch in der SED-Diktatur. Mitten in einem Gründerzeitviertel wurden in der Zeit von 1960 bis 1981 unter strengster Geheimhaltung hinter einer prachtvollen Fassade in der ehemaligen Hausmeister- und Heizerwohnung der Strafvollzugseinrichtung die Todesurteile für die gesamte DDR vollstreckt. Mindestens 64 Menschen kamen hier ums Leben. Erst im Dezember 1987 wurde diese Strafart auch in der DDR abgeschafft.

Von 11.00 bis 16.00 Uhr bietet das Bürgerkomitee Leipzig e.V. Interessierten Sonderführungen unter dem Titel „Todesstrafe in der DDR – Hinrichtungen in Leipzig“ durch die weitgehend authentisch erhaltenen Räume an und gibt Erläuterungen zu diesem Themenbereich. Weitere Informationen bietet die zusätzlich präsentierte Werkausstellung zur Geschichte der Todesstrafe in der DDR, die sonst in der Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“ zu sehen ist.

Eine Kooperation mit der Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“ im Rahmen des Projektes "Woyzeck - letzte Szene, ein öffentlicher Platz"

+++ Crowdfunding: Eine Kinoleinwand für den Ballsaal +++ Unterstützer werden hier! +++

Veranstaltung liegt in der Vergangenheit

11 bis 16 Uhr

Der Eintritt ist frei.


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