HERMANN HEISIG: SINGING MACHINE | 15. + 16. Nov

© Dorothea Tuch© Dorothea Tuch

In seinem neuen Solo – gleichzeitig Revue, absurde Stimmübung, klangliche Standortbestimmung und simultaner Selbstversuch – agiert Hermann Heisig ähnlich einem Alleinunterhalter, der streckenweise vom 100sten ins 1000ste kommt. Ausgestattet mit Synthesizer, Mikrofonständer und Glitzeranzug, moderiert er den Raum und die ihn umgebende Situation durch Räuspern, Anfeuern, Kommentare, Lautmalerei und flammende Ansprachen. Zwischen Sprechen, Singen und Tanzen entstehen Nummern, in denen die Stimme zum Resonanzraum des Körpers wird oder umgekehrt der Körper zum Resonanzraum der Stimme: Heisig tanzt, was er singt, und singt, was er tanzt.

„Ein Performer, der sich zwischen dem Absurden und dem reinen Nonsense bewegt. Und der auch theoretisch zu ergründen versucht, wann eine Bewegung lustig aussieht. (…) Es geht ihm um 'die Art und Weise, wie man sich in dieser Welt platziert, und um die Frage von Fremdheit. Trotzdem zeichnen sich seine Performances durch eine Lust am Spielerischen und Anarchischen aus – und muten oft geradezu dadaistisch an.“ (Der Tagesspiegel)

Hermann Heisig ist Choreograf und Tänzer, geboren in Leipzig, wo er autodidaktisch zahlreiche Soli in Galerien und Clubs kreierte. Nach seiner Ausbildung in Berlin und Montpellier arbeitete Hermann u.a. mit Martine Pisani, Meg Stuart, Pieter Ampe und Thomas Lehmen. Kollaborationen entstanden mit Nuno Lucas, Elpida Orfanidou, May Zarhy, Anne Zacho Sogaard und Diana Wesser. Seit 2012 zeigt er regelmäßig seine Arbeiten in der Schaubühne Lindenfels, z.B. „Slap/Stick“ (2013), „Strtch“ (2014) und zuletzt „Next to Near“ (2017).

Idee, Choreografie, Tanz: Hermann Heisig
Musik: Tian Rotteveel
Bühne/Installation, Kostüme: Julian Weber
Licht: Benjamin Schälike
Dramaturgie: Igor Dobricic
Produktionsleitung: Susanne Ogan

Eine Produktion von Hermann Heisig in Kooperation mit den Sophiensälen (Berlin) und der Schaubühne Lindenfels.

Gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa und die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen- Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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Am Donnerstag, 14. November, 20 Uhr: TANZDIALOG: ..SO SCHALLT ES HERAUS! | Workshop & Gespräch mit Hermann Heisig und Lann Hornscheidt (angefragt).

Fr / 15.11. / 20:00
Sa / 16.11. / 20:00

Language no problem!

Vorverkauf
in der Schaubühne, online und an allen bekannten VVK-Stellen: 15 / 9 (erm.) Euro

Abendkasse:

15 / 9 (erm.) Euro


Schaubühnen-Gutscheine können für diese Veranstaltung eingelöst werden.


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