MittwochsATTACke: Friedensbewegung und antifaschistischer Konsens

Die Friedensbewegung ist in die öffentliche Kritik geraten, insbesondere seit Aufkommen der Mahnwachen im Frühjahr 2014. Das wurde von Gegnern zu einer Kampagne gegen die Friedensbewegung genutzt mit Versuchen, diese zu diskreditieren und zu lähmen. Durch Unterstellung von Verschwörungstheorien, von „Offenheit nach rechts“, Tolerierung von Antisemitismus usw. wurde insbesondere der antifaschistische Konsens der Friedensbewegung in Frage gestellt - mit Folgen: Auch innerhalb der Friedensbewegung selbst dauert die Debatte an, die einigen Aktivisten eine „Kontaktschuld“, „Kontaminierung der Bewegung“ durch „Querfront“-Bildung bis in rechts-extreme Kreise zuschreibt. Sie entfaltet weiterhin ihre schädigende Wirkung, obwohl diverse Diffamierungs-Versuche längst als solche entlarvt sind. Ist der antifaschistische Konsens in der Friedensbewegung gefährdet?

Unser Referent stellt u.a. folgende Arbeitsthesen zur Diskussion:

  • Eine klare antifaschistische Abgrenzung sichert den Grundkonsens.
  • Medienkritische Wachsamkeit ist unabdingbar.
  • Nur eine Kultur solidarischer Kritik verhindert Ausgrenzungen und Spaltungen.
  • Vorhandene Medienkompetenz muss genutzt werden für neue Aktionsorientierungen.


Referent: Karl-Heinz Peil, Bundesausschuss Friedensratschlag

Moderation: Mike Nagler (attac)

Eine Veranstaltung von ATTAC Leipzig.

Veranstaltung liegt in der Vergangenheit


TOWARDS EMBRACE

TOWARDS EMBRACE
Lecture-Workshop im Festsaal der HGB

14.12. / 19:00 / Dialog, Theater & Performance Der Workshop bietet Einblicke in das Projekt „Embrace“ , das in Kooperation mit der Schaubühne 2019/2020 realisiert wird.

mehr
LIQUID WORDS

LIQUID WORDS
Workshop mit Angelika Waniek und Elena Strempek

20.01. / 15:00 / Theater & Performance, Dialog, Vermittlung Performancekunst lebt von der Gegenwärtigkeit, von dem im Augenblick Entstehenden.

mehr

MITTWOCHSATTACKE
Staat im Ausverkauf - Der Irrweg der Privatisierung in der Bundesrepublik

30.01. / 18:00 / Dialog Der Referent zeigt den Irrweg der Privatisierung in der Bundesrepublik auf und plädiert für eine Renaissance des Staates und der Gemeinwohlorientierung.

mehr
×