MittwochsATTACke: Friedensbewegung und antifaschistischer Konsens

Die Friedensbewegung ist in die öffentliche Kritik geraten, insbesondere seit Aufkommen der Mahnwachen im Frühjahr 2014. Das wurde von Gegnern zu einer Kampagne gegen die Friedensbewegung genutzt mit Versuchen, diese zu diskreditieren und zu lähmen. Durch Unterstellung von Verschwörungstheorien, von „Offenheit nach rechts“, Tolerierung von Antisemitismus usw. wurde insbesondere der antifaschistische Konsens der Friedensbewegung in Frage gestellt - mit Folgen: Auch innerhalb der Friedensbewegung selbst dauert die Debatte an, die einigen Aktivisten eine „Kontaktschuld“, „Kontaminierung der Bewegung“ durch „Querfront“-Bildung bis in rechts-extreme Kreise zuschreibt. Sie entfaltet weiterhin ihre schädigende Wirkung, obwohl diverse Diffamierungs-Versuche längst als solche entlarvt sind. Ist der antifaschistische Konsens in der Friedensbewegung gefährdet?

Unser Referent stellt u.a. folgende Arbeitsthesen zur Diskussion:

  • Eine klare antifaschistische Abgrenzung sichert den Grundkonsens.
  • Medienkritische Wachsamkeit ist unabdingbar.
  • Nur eine Kultur solidarischer Kritik verhindert Ausgrenzungen und Spaltungen.
  • Vorhandene Medienkompetenz muss genutzt werden für neue Aktionsorientierungen.


Referent: Karl-Heinz Peil, Bundesausschuss Friedensratschlag

Moderation: Mike Nagler (attac)

Eine Veranstaltung von ATTAC Leipzig.

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