WOYZECK, LETZTE SZENE – DIE AUSSTELLUNG

Am 27. August 1824 wurde Johann Christian Woyzeck auf dem Leipziger Marktplatz enthauptet – in einer „aufgeklärten“ Stadt, veranstaltet als erzieherisches Spektakel vor großem Publikum. Der Fall diente Georg Büchner als Vorlage für sein Drama „Woyzeck“. Die Ausstellung konfrontiert dieses mit den historischen Begebenheiten und wirft moralische Fragen hinsichtlich der Todesstrafe auf.

Zum Auftakt des „Büchner Zyklus“ war sie im Herbst 2017 Teil einer temporären Installation auf dem Leipziger Markt, untergebracht in einem 6x7x4 Meter großen Kubus. Der Holzwürfel entsprach in seiner Gestalt dem Schafott, auf dem Johann Christian Woyzeck 193 Jahre zuvor an gleicher Stelle enthauptet wurde.

Ein Projekt der Schaubühne Lindenfels in Kooperation mit dem Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig und Amnesty International / Hochschulgruppe Leipzig.

Veranstaltung liegt in der Vergangenheit

DER EINTRITT IST FREI.


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