Program
Postzeitzeugenschaft. Kunst als Vermittlung
Im Anschluss an die Vorstellung von Lulu Obermayers Performance RACHEL UND ICH findet am Freitag, 11. September das öffentliche Fachsymposium „Postzeitzeugenschaft – Kunst als Vermittlung“ statt. Gemeinsam mit Vertreter:innen aus Kunst, Vermittlung, Wissenschaft und Politik möchten wir über verschiedene Zugänge – besonders künstlerische – zu Erinnerungskultur und historisch-politischer Bildung ins Gespräch kommen. Freuen Sie sich auf einen Ablauf in drei Akten mit wissenschaftlichem Impuls, künstlerischen Projektvorstellungen und einem interdisziplinären Austausch darüber, welche Impulse Kunst für die Bildungs- und Erinnerungsarbeit setzen kann. Das Symposium bietet Raum für Diskussion, Vernetzung und die gemeinsame Entwicklung neuer Perspektiven.
Programmablauf
Prélude
11.00-12.15 Performance RACHEL UND ICH von Lulu Obermayer mit Rachel Troy
12.15-13.15 Mittagspause
Erster Akt
13.15-14:00 Begrüßung, anschließend Keynote von Lukas Welz, Vorstandsvorsitzender von AMCHA Deutschland e.V.: „Von der Gewaltgeschichte berührt. Kunst, Zeugenschaft und die Gegenwart der Vergangenheit“
Zweiter Akt
14.00-15.00 Künstlerische Projektvorstellungen, u.a. mit Lulu Obermayer und Rachel Troy (München/ Los Angeles), René Reinhardt/ Cockpit Collective (Leipzig), Hermann Heisig und Anne Zacho Søgaard/ Projektraum Remiversum (Leipzig), Nitsan Margaliot/ Choreograf (Berlin)
15.00-15.30 Kaffeepause
Dritter Akt
15.30-16.15 Paneldiskussion und Reflexion
16.15-17.00 Abschließende Plenumsdiskussion
Moderation: Dr. Luise Fischer, Sozialwissenschaftlerin und seit Februar 2026 wissenschaftliche Leiterin eines Modellprojekts zu Kultureller Bildung, gesellschaftlichem Zusammenhalt und Regionalentwicklung an der Schaubühne Lindenfels.
Eine Veranstaltung im Rahmen des Themenjahres TACHELES 2026. Unterstützt durch das Referat Strategische Kulturpolitik der Stadt Leipzig.