WISH YOU WERE HERE
GINEVRA PANZETTI: DOMESTIC SCULPTURE IN A TIME OF QUARANTINE

"Wish you were here: In der seit April laufenden Aktion geben wir Künstler*innen, mit denen wir gerne und regelmäßig zusammenarbeiten, die Möglichkeit, bei uns im Haus (d.h. im Außenbereich, auf unseren Websites u.a.) aktiv zu bleiben. Im Wochenrhythmus präsentieren wir ihre kreativen Arbeiten.

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Die aktuelle Ausgabe ist eine Serie von 49 Fotos von Ginevra Panzetti. In der Woche vom 20. bis 26. Juli zeigen wir an jedem Tag hier auf unserer Website 7 neue Bilder

"Domestic Sculpture in a Time of Quarantine" ist das Ergebnis einer Fluchtübung. Die Serie ist als tägliche Übung entstanden, einer Bewegungsübung des Blicks innerhalb eines stillen und erzwungenen Ortes.  Diese Übung besteht in der täglichen Auswahl eines oder mehrerer im Wohnraum vorhandener Objekte und deren figurativer Neuerfindung durch freies ästhetisches und symbolisches Assoziieren. In einer Zeit, in der der reale Transit und die Entdeckung physischer Landschaften fehlen, wird die Aktivierung des Blicks durch den erneuten Besuch des Offensichtlichen zu einer phantasievollen Praxis, die eine spielerische Überschreitung der durch die vier Wände auferlegten Grenzen darstellt.

Die Serie war an die erlebte Quarantäne geknüpft und endete mit dieser nach 49 Tagen mit 49 häuslichen Skulpturen. Ginevra Panzetti begann am 16. März 2020, dem Tag ihrer Ankunft in Italien, daran zu arbeiten und teilte die Arbeitsweise mit Sergio Salomone, der ebenfalls einige der Skulpturen geschaffen hat (Nr.02, Nr.08, Nr.09, Nr.11, Nr.36).

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Ginevra Panzetti wurde 1985 in Rom geboren. Nach ihrem Abschluss als Bühnenbildnerin an der Akademie der Bildenden Künste in Rom setzt sie seit 2010 ihr Studium in Deutschland fort und besucht die Klasse für Intermediale Kunst an der Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB) in Leipzig. Seit 2008 arbeitet sie mit Enrico Ticconi zusammen, mit dem sie ein zwischen Turin und Berlin ansässiges Duo bildet.  Ihre Forschung bewegt sich im Bereich der bildenden Kunst, der Performance und der zeitgenössischen Choreographie.  Sie vertiefen Themen, die sich auf die historische Verbindung zwischen Kommunikation, Gewalt und Macht beziehen, und greifen auf antike Bilder zurück, indem sie hybride Bilder oder Figuren zwischen Geschichte und Gegenwart aufbauen. 2019 wurden sie für die ortsspezifische Performance "JARDIN / ARSENALE" mit dem Arte Laguna 13 Prize in der Sektion Performance und Videokunst und der ersten Ausgabe der Auszeichnung Premio Hermès Danza Triennale Milano ausgezeichnet, durch den sie ihre jüngste Arbeit AeReA realisierten. Außerdem erhielten sie den Premio Danza&Danza für aufstrebende Choreographen. Mit dem Werk "Harleking" wurden sie von der europäischen Plattform AEROWAVES Twenty 19, der New Italian Dance (NID) Plattform und der Tanzplattform Deutschland 2020 ausgewählt.

Das Stück "Harleking" präsentierten Panzetti/Ticconi 2019 in der Schaubühne. Im Januar 2021 werden die beiden mit "ARA! ARA!" im Rahmen einer Residenz erneut zu Gast bei uns sein.

Veranstaltung liegt in der Vergangenheit



Hier ist eine Auswahl
von 17 Bildern zu sehen.

Die komplette Serie
auf der
Website der Künstlerin.


JOHN MORAN: FÜR [NAME] - EIN VIRTUELLES STREICHQUARTETT

WISH YOU WERE HERE

JOHN MORAN: FÜR [NAME] - EIN VIRTUELLES STREICHQUARTETT
Violinistin: Emily Yabe

06.08. / 10:00 / Musik Nochmal zu hören vom 4. bis 9. August.

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JOHN MORAN: FÜR [NAME] - EIN VIRTUELLES STREICHQUARTETT

WISH YOU WERE HERE

JOHN MORAN: FÜR [NAME] - EIN VIRTUELLES STREICHQUARTETT
Violinistin: Emily Yabe

07.08. / 10:00 / Musik Nochmal zu hören vom 4. bis 9. August.

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JOHN MORAN: FÜR [NAME] - EIN VIRTUELLES STREICHQUARTETT

WISH YOU WERE HERE

JOHN MORAN: FÜR [NAME] - EIN VIRTUELLES STREICHQUARTETT
Violinistin: Emily Yabe

08.08. / 10:00 / Musik Nochmal zu hören vom 4. bis 9. August.

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JOHN MORAN: FÜR [NAME] - EIN VIRTUELLES STREICHQUARTETT

WISH YOU WERE HERE

JOHN MORAN: FÜR [NAME] - EIN VIRTUELLES STREICHQUARTETT
Violinistin: Emily Yabe

09.08. / 10:00 / Musik Nochmal zu hören vom 4. bis 9. August.

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