ENDSTATION SEESHAUPT

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Ende April 1945, kurz vor Kriegsende, evakuierten die Nationalsozialisten viele der Konzentrationslager, um ihre Gräueltaten vor der Welt zu verbergen. So auch das KZ- Außenlager Mühldorf-Mettenheim. 4000 KZ-Häftlinge wurden in einen Güterzug gepfercht. Auf der Flucht vor den alliierten Truppen irrte der Zug eine Woche durch Oberbayern, ohne dass die Menschen in den Waggons mit Nahrung oder Getränken versorgt wurden.

Jahrzehnte später macht sich Luis Sneh, ein Überlebender des Holocaust, auf eine Reise der Erinnerung. „Endstation Seeshaupt“ zeigt auf, welches unfassbare Leid durch die Nazis verursacht wurde und wie durch Erinnerungsarbeit und die Reflektion der Geschichte Traumata überwunden und Versöhnungsprozesse in Gang gesetzt werden können.

Deutschland 2011 von Walter Steffen, 94 min, Dokumentarfilm, ab 12 Jahren

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Veranstaltung liegt in der Vergangenheit

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