HABITAT & VERSCHLUNGENE DÖRFER
Ein Abend rund um Kunst und Kohle

© Franziska Klose

Am 17. April um 18 Uhr bildet der Dokumentarfilm „Habitat“ in der Schaubühne Lindenfels den Auftakt der Veranstaltungsreihe „Schicht um Schicht“ zum Thema Kunst und Kohle. Auf die Filmvorführung folgt um 20 Uhr die Vorstellung des Hör-Spaziergangs „Verschlungene Dörfer“. Ebenso lädt der Abend dazu ein, mit lokalen Leipziger Künstler*innen über Kohleabbau und dessen Folgen in und um Leipzig ins Gespräch zu kommen.

zum Film „Habitat“:
Ohne die Kohle wäre die deutsche Landschaft eine andere; der Bergbau riss tiefe Löcher und Gruben in die Erde. Viele davon sind heute unsichtbar, geflutet, verwandelt in modellhafte Erholungsgebiete. Schauplatz des Films „Habitat“ ist der größte künstliche See Deutschlands, der Geiseltalsee. Eine Landschaft in Transformation, oszillierend zwischen romantischer Natürlichkeit und offensichtlicher Konstruktion. In vier Episoden zeigt der Film unterschiedliche Perspektiven auf diesen neu entstandenen Lebensraum: Während pensionierte Bergleute emsig an der Entstehung eines Erholungsgebietes arbeiten und Asylsuchende vergeblich auf ein Bleiberecht oder den Nachzug ihrer Familien hoffen, erwarten Ornithologen sehnsüchtig die Ankunft eines seltenen Vogels.

Deutschland 2017 von Emerson Culurgioni, Jonas Matauschek, Dokumentarfilm, 79 min, OmU

Weitere Vorführungen in der Schaubühne: 23.4. um 19 Uhr (Eintritt 7 / 6(erm) Euro)

zum Hör-Spaziergang „Verschlungene Dörfer“:
Marlen Riedel und Johanna Dieme von Kulturkosmos präsentieren den Hör-Spaziergang „Verschlungene Dörfer“, welcher letzten Sommer die Besucher*innen durch Stimmen von Zeitzeugen und szenischen Interventionen in die wechselhafte Geschichte des ehemaligen Tagebaugebiets bei Cospuden eintauchen ließ.

zur Reihe „Schicht um Schicht“:
Die Veranstaltungsreihe „Schicht um Schicht“ wird organisiert vom Bündnis Leipzig kohlefrei und lädt lokale Künstler*innen ein, ihre Geschichten zum Thema Kohleabbau und dessen Folgen in und um Leipzig zu erzählen und mit den Besucher*innen ins Gespräch zu kommen. Viele Leipziger*innen genießen den Sommer an den renaturierten Kohlegruben rund um Leipzig, in ehemaligen Industrieanlagen entstehen Ateliers, Ausstellungsräume und Büros für Start-Ups. Aber wie vollzieht sich dieser Wandel? Von der Kohle zur Kultur? Wer wird mitgenommen, wer bleibt zurück?

Weitere Veranstaltungen in der Reihe sind eine Ideenwerkstatt am 18. April 2019 um 17:30 Uhr im Pögehaus und die Ausstellung „Bitterfeld“ von Franziska Klose mit einer Lesung des Leipziger Autors David Blum, für welche der ehemalige Braunkohleschacht Dölitz am 25. April um 19 Uhr seine Türen öffnet.

Ideenwerkstatt „Leipzig kohlefrei?!“
18. April | 17.30 Uhr | im Pögehaus

Ausstellung „Bitterfeld“ & Lesung „Die schwimmende Kapelle“
25. April | 19 Uhr | im Schacht Dölitz

Die Veranstaltungsreihe Schicht um Schicht ist organisiert vom Bündnis „Leipzig kohlefrei“ und wird von der Bewegungsstiftung und der Heidehof Stiftung gefördert.

Veranstaltung liegt in der Vergangenheit

Eintritt frei!


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