L'ÉPOQUE
im Original mit engl. Untertiteln

(english below)

Paris zwischen 2015 und 2017. Interviews auf den Straßen und in den Cafés. Der Charme adoleszenter Selbstüberschätzung vermischt sich mit dem fatalen Gefühl verloren und ohne Zukunft zu sein. Die Reaktionen darauf sind vielfältig. Es wird gelacht, getanzt und auf den Prachtstraßen die Bourgeoisie provoziert. Andere diskutieren Zusammenschlüsse. Solidarität. Reflektieren ihr Leben unter kapitalistischen Bedingungen. Hin und wieder sehen wir brennende Barrikaden oder Polizisten, die gefesselte Menschen schlagen. Straßenzüge, gezeichnet von Riots, die sich entzünden, weil schon wieder ein schwarzer Jugendlicher in Polizeigewahrsam misshandelt wurde und ein anderer umkam. Eine Zeit, geprägt durch die Bewegung „Nuit debout“, aber auch von den Attentaten auf Charlie Hebdo und das Bataclan. Und dann ist da Rose. Eine junge Französin, voller Energie und Witz, mit einem Leuchten in den Augen. Sie berichtet von Racial Profiling, streitet über Identität und erklimmt das Monument auf dem Platz der Republik. 
L'ÉPOQUE: Keine Reise ans Ende der Nacht. Eher ein flammender Cocktail, der seine Schatten voraus wirft. Ein fiebriger Ritt, getragen und getrieben durch eine Vivaldi-Sonate in d-Moll. Die Bestandsaufnahme einer Generation auf dem Sprung in eine neue Ära, wäre da nicht die alte.

Frankreich 2018 von Matthieu Bareyre, Dokumentarfilm, 96', OmeU

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Paris between 2015 and 2017. Interviews on the streets and in cafés. Charming adolescent overconfidence blends with the dire feeling of being lost and having no future. The reactions to that are diverse. There is laughing, dancing and provoking the bourgeoisie on the grand boulevards. Others discuss alliances. Solidarity. Reflect their lives under capitalist conditions. Every now and then, we see burning barricades or cops beating constrained people. The streets are marked by riots, sparked off by yet another black adolescent being abused in police custody and another one dead. A time shaped by the movement “Nuit debout”, but also by the attacks on Charlie Hebdo and Bataclan. Then there is Rose. A young French woman, full of energy and wit, with a sparkle in her eyes. She talks about racial profiling, argues about identity issues and climbs the monument on the republican square. YOUNG AND ALIVE is no journey to the end of the night. Rather, it is a blazing cocktail foreshadowing its fumes, a feverish ride carried and driven by a Vivaldi sonata in D minor. It is the survey of a generation leaping into a new era, if it were not for the old one.

Veranstaltung liegt in der Vergangenheit

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