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©Dieter Daniels

ONE TO MANY

Live aus der Schaubühne | per Stream auf YouTube

Der Veranstaltungslink wird demnächst hier veröffentlicht.

Klangkunst-Performance zu 100 Jahre Radio von und mit Dieter Daniels, Frederike Moormann, Constanze Müller und Angelika Waniek

„Hallo, hallo, hier Königs Wusterhausen auf Welle 2700“. Vier Radio-Enthusiast*innen rekonstruieren live die erste deutsche Radiosendung.
Am 22. Dezember 1920 sendete die Hauptfunkstelle der Deutschen Post mit Hilfe eines Lichtbogensenders ein Weihnachtskonzert. Das Radio war geboren. Diese erste deutsche, aus technischen Gründen nicht aufgezeichnete Sendung hörte im Land vermutlich niemand. Rundfunkhören war bei Strafe verboten. Das Senden von einem Punkt an „alle“ („one-to-many“) war ein wichtiger Schritt in der Medienentwicklung. Nach dem „one-to-one“ des Telefons und vor dem heutigen „many-to-many“ des Internets.
Der Dramaturgie der ersten deutschen Testsendung folgend, imaginieren Dieter Daniels, Frederike Moormann, Angelika Waniek und Constanze Müller Perspektiven von Sendenden und Hörenden. Dabei erzählen sie von Gemeinschaft(en) vor und im Apparat.

Eine Produktion von Deutschlandfunk Kultur und Kunstraum D21.

Constanze Müller, Leipzig, kuratiert und organisiert seit 2010 unterschiedlichste Ausstellungen, Festivals und Projekte wie den D21 Kunstraum und das Festival „Stadttfinden“. Ihr thematischer Ansatz liegt dabei auf sozialpolitischen und gesellschaftskritischen Themen – oftmals mit einem partizipativen, interdisziplinären Ansatz, der zeitgenössische Kunst mit anderen Disziplinen verbindet und soziale Prozesse durch künstlerische Strategien untersucht und beeinflusst.

Angelika Waniek ist bildende Künstlerin und Performerin. Sie lebt und arbeitet in Leipzig. Thematische Schwerpunkte ihrer Arbeit sind kulturelle und historische Narrative und ihre Formen der Darstellung/Inszenierung. Künstlerische Mitarbeiterin an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig, Klasse Expanded Cinema.

Dr. Dieter Daniels ist Professor für Kunstgeschichte und Medientheorie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. In seiner langjährigen Tätigkeit hat er zahlreiche Publikationen, Multimediaprojekte und Ausstellungen im Bereich Medienkunst realisiert und war Mitbegründer des Festivals „Videonale“ in Bonn. Von 1991 bis 1993 Aufbau der Videosammlung am ZKM in Karlsruhe.

Frederike Moormann hat Physik, Philosophie und Medienkunst studiert. Sie ist freischaffende Radiomacherin u.a. bei Radio Mephisto und Radio Blau. Ab Oktober 2020 ist sie künstlerische Mitarbeiterin am Lehrstuhl Experimentelles Radio an der Bauhaus Universität Weimar.

Di / 22.12. / 20:00

 

Die Teilnahme  ist kostenlos.

Der Veranstaltungslink wird demnächst hier veröffentlicht.

 

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