Spielplan
HERMANN HEISIG:
Wish you were here: In den nächsten Monaten geben wir Künstler*innen, mit denen wir gerne und regelmäßig zusammenarbeiten, die Möglichkeit, bei uns im Haus (d.h. im Außenbereich, in den Schaukästen, auf unseren Websites u.a.) aktiv zu bleiben. Im Wochenrhythmus präsentieren wir ihre kreativen und künstlerischen Auseinandersetzungen mit der aktuellen Situation.
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Es geht weiter mit Hermann Heisig und "Passantinnen, Passanten, Passengers". Als eine Art Stadtfunk en miniature entwickelt er ein „Aufmerksamkeitstraining für ungewöhnliche und gewöhnliche Situationen“ via Lautsprecher , das via Lautsprecher in den Stadtraum unmittelbar vor der Schaubühne übertragen wird. Selbstgemachte Bewegungsanweisungen und Melodien als Loop zum Mit- Stehen, Mit- Drehen, Mit- Summen...
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Hermann Heisig wurde 1981 in Leipzig geboren, wo er sich Ende der 1990er Jahre für zeitgenössischen Tanz zu interessieren begann und zahlreiche autodidaktisch entstandene Soloperformances in Galerien und Clubs aufführte. Nach seiner Ausbildung in Berlin und Montpellier arbeitete er u.a. als Tänzer und Performer für Martine Pisani, Meg Stuart/Damaged Goods, Pieter Ampe, Thomas Lehmen, Begum Erciyas, Julian Weber und Corinna Harfouch. In seinen eigenen Choreografien setzt sich Hermann Heisig mit Reibungseffekten auseinander, die Körper in sich, miteinander und im Kontakt mit ihrer Umwelt produzieren. Daraus entsteht ein eigenwilliges Bewegungsvokabular, das sich Effizienz widersetzt und aus Elementen des Kontrollverlusts sowie freiwilliger und unfreiwilliger Komik Funken schlägt.
In der Schaubühne Lindenfels waren bereits „united states“ (2011) „slap/ stick“ (2013) „STRTCH“ (2014), „NEXT TO NEAR" und zuletzt „SINGING MACHINE´ (2019) zu sehen.
www.hermannheisig.net