Spielplan
IM RAHMEN VON DEUTSCH-TSCHECHISCHE FAMILIENGESCHICHTEN
Auf den Spuren eines entlaufenden Wolfes begibt sich die Wolfshüterin Hannah nur widerwillig in das tschechische Heimatdorf ihrer Großmutter, nahe der österreichischen Grenze. Hier lebt Hannahs Mutter, die sich mit der versuchten Aufarbeitung der traumatischen Familiengeschichte keine Freunde im Dorf gemacht hat. Auch Hannah kann sich der tabuisierten Vergangenheit nicht mehr länger entziehen. Es wird Zeit, das Schweigen zu durchbrechen.
Die österreichisch-tschechische Produktion der in Prag geborenen und in Innsbruck lebenden Regisseurin Tereza Kotyk erzählt von Kriegsgewalt gegen Frauen und vererbten Traumata. In verschränkten Zeitebenen bringt der Film Licht in die verschwiegene Vergangenheit und zeigt deren Auswirkungen auf die nächsten Generationen, die sogenannten Nebelkinder.
Österreich, Tschechien 2024 von Tereza Kotyk, 90 min., deut., tschech. Originalfassung mit deut. Untertiteln,
Darsteller:innen: Jeanne Werner, Klára Melišková, Susanne Michel, Karel Roden, Jiří Dlouhý
Im Anschluss findet ein Filmgespräch mit der Regisseurin Tereza Kotyk statt. Moderation: Tanja Krombach, stellv. Direktorin des Deutschen Kulturforums östliches Europa
In Kooperation mit dem Deutschen Kulturforum östliches Europa, der Städtepartnerschaft Leipzig Brno e.V., der Stadt Leipzig - Referat Internationale Zusammenarbeit. Gefördert durch den Deutsch-Tschechischen Zukunftsfond
Mehr zur Veranstaltugsreihe: DEUTSCH-TSCHECHISCHE FAMILIENGESCHICHTEN