Spielplan
In einer kleinen Stadt am Rande der Sahara testet die Europäische Union neue Grenz- und Überwachungskonzepte, um große Migrationsbewegungen 1000 km vor dem Mittelmeer zu stoppen. Ein innovatives Entwicklungsprojekt für Afrika oder eine geopolitische Maßnahme, um eine neue Flüchtlingskrise in Europa zu verhindern?
In seinem Dokumentarfilm beleuchtet Gerald Igor Hauzenberger die zukünftige Sicherheits- und Migrationspolitik Europas, die in der Stadt Agadez in Niger entschieden wird. Agadez, einst ein Durchgangsort für Migranten auf dem Weg nach Norden, hat sich durch die Unterstützung der EU zu einem Grenzposten mit Transitlagern gewandelt. Allerdings hat die milliardenschwere Finanzhilfe auch zu Arbeitslosigkeit und Kriminalität geführt. Der Film wirft die Frage auf, ob die Region Agadez zu einem erfolgreichen Beispiel für innovative Hilfe in Afrika wird oder ob sie sich zu einem geopolitischen Brennpunkt von Flucht und Gewalt entwickelt.
Deutschland, Österreich, Schweiz 2025 – Regie: Igor Gerald Hauzenberger, Gabriela Schild, 103 min., deut., franz., Haussa, Tamshek Originalfassung mit engl. Untertiteln
In Kooperation mit Seebrücke Leipzig.