Spielplan
In Kooperation mit Amnesty International Leipzig
Der Film dokumentiert den russischen Überfall auf die Ukraine am 24. Februar 2022 und die darauffolgende Besatzung von Butscha, während derer die Bewohner:innen Hunger, Durst, und Kälte überstanden. Ihre gemeinsamen Aussagen ergeben eine Symphonie unterschiedlicher Perspektiven. Eine der vielen Geschichten handelt vom Chor der St.-Andrij-Kirche. Russische Soldaten töteten einen Sänger des Chors, sowie seine Familie und Nachbarn. Der Film erzählt die tragische Geschichte hinter den bestialischen Morden – und wie Überlebende der Familie heute mit dem Trauma leben müssen. Der Film zeigt auch die bisher unbekannte Geschichte eines ukrainischen Polizisten, der noch während der russischen Besatzung seinen Dienst tat. Privataufnahmen der Bewohner*innen, die Regisseur Michael Stadnik über drei Jahre hinweg recherchiert und gesichtet hat, vermitteln eindrücklich den Alltag unter Gewalt, Angst und Okkupation aus einer individuellen Perspektive.
Deutschland, Ukraine 2024 von Michael Stadnik, 79 min., deut., ukrain. Originalfassung mit deut. Untertiteln, FSK 12
24. FEBRUAR – mit Filmeinführung – Eintritt auf Spendenbasis