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Dialoge mit Pasolini

Tag 1

Kein Regisseur hat das aktuelle italienische und hispanoamerikanische Kino so stark geprägt wie Pasolini: die willentliche Arbeit mit Laienschauspieler:innen, die Verlegung des filmischen Handlungsorts in die Vorstädte, das komplexe Spiel der Überformung christlicher und antiker Mythen, der intermediale Rekurs auf literarische, musikalische und pikturale Medien, die Auflösung der Grenzen von Dokumentation und Fiktion, die Reflexion der Zusammenhänge von Eros, Gewalt und dem Heiligen, die radikale Kritik kapitalistischer Lebensformen.

Die öffentliche Tagung widmet sich neben den intermedialen Dialogformen, die sich im Werk Pasolinis selbst manifestieren, der Referentialität und Bedeutung des Regisseurs, Autors und Aktivisten für die aktuelle italienische, deutsche und hispanoamerikanischen Film- und Literaturszene. Zentrale Angelpunkte bilden hierbei u.a. das Kino von Albertina Carri, Alice Rohrwacher, Matteo Garrone und Gianfranco Rosi.

 

Das Programm am Donnerstag, 23. Juni:

17 Uhr:
Eröffnung | Apertura del convegno / Begrüßung | Saluti (Stefania Siddu)

17.15 Uhr:
Einführung | Introduzione (Uta Felten, Jonas Köhler)

19 Uhr:
Filmvorführung | Proiezione: Pier Paolo Pasolini – Mamma Roma (OmU)
Im Anschluss an die Vorträge an Tag 1, präsentieren wir mit MAMMA ROMA den zweiten Spielfilm von Pier Paolo Pasolini aus dem Jahre 1962.

 

Organisation: Uta Felten/ Stefania Siddu/ Jonas Köhler (CiCi)

Eine Veranstaltung des Centro interdisciplinare di Cultura italiania (CiCi / Universität Leipzig) in Kooperation mit dem italienischen Kulturinstitut Berlin und der Schaubühne Lindenfels.

Veranstaltung liegt in der Vergangenheit

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