Spielplan
FRITZ LANG – DOPPEL
IN KOOPERATION MIT DEN PASSAGE KINOS ZUR AUSSTELLUNG „TRAUM UND TRAUMA - EXPRESSIONISMUS IN KUNST UND FILM“
29.04. – 09.08. in der Kunsthalle „Talstrasse“ in Halle (Saale)
Am 02. August jährt sich der Todestag von Fritz Lang zum 50. Mal. Dazu zeigen wir in Kooperation mit den Passage Kinos zwei seiner bedeutendsten Filme. Lang gehört neben Friedrich Wilhelm Murnau, G. W. Pabst und Ernst Lubitsch zu den Großen des Weimarer Kinos. Er gilt in vielerlei Hinsicht als Schlüsselfigur des deutschen Films und hat Werke geschaffen, die in ihrer Zeit künstlerisch und technisch neue Standards gesetzt haben. Nach der nationalsozialistischen Machtübernahme setzte er sein Schaffen in den USA fort.
DR. MABUSE, DER SPIELER – ERSTER TEIL: DER GROSSE SPIELER. EIN BILD DER ZEIT
Dr. Mabuse ist Wahnsinniger und Superverbrecher zugleich. Seine Wandlungsfähigkeit macht ihn zum unfassbaren „Mann mit den 1.000 Gesichtern“, seine hypnotischen Fähigkeiten machen ihm seine Gegenüber gefügig. Er strebt nichts Geringeres als die Weltherrschaft an. Dafür manipuliert er die Börse, druckt Falschgeld und hypnotisiert in illegalen Kasinos seine Mitspieler. Doch das Gesetz ist dem Verbrecher in Gestalt des Staatsanwalts von Wenk auf der Spur. „Fritz Langs zweiteiliger Stummfilm erweist sich über seine melodramatische Kriminalgeschichte hinaus als präzise dramaturgische und formale Konstruktion, die in beinahe dokumentarischer Weise nicht nur die Lebenshaltung verschiedener Gesellschaftsschichten und die Vergnügungssucht und Dekadenz von Großbürgertum und Kleinadel attackiert, sondern auch die Bedingungen aufzeigt, unter denen eine Gesellschaft zwischen Chaos und Tyrannei einem ‚Übermenschen‘ verfallen kann.“ (Lexikon des internationalen Films)
Deutschland 1922 von Fritz Lang, 155 min., Stummfilm mit eingespielter Musik von Aljoscha Zimmermann, deutsche Originalfassung, FSK 0
Darsteller:innen: Rudolf Klein-Rogge, Alfred Abedl, Bernhard Goetzke
Ein Film aus dem Bestand der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung in Wiesbaden.