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Foto: Uli Deck
Yannick Hofmann (Foto: ZKM)

EINE REIHE INTERDISZIPLINÄRES #4

Thema: Künstliche Intelligenz in der Kunst

Impuls: Yannick Hofmann (Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe)

 

Warum braucht es noch menschliche Künstler:innen, wo künstliche Intelligenzen doch selbstständig Bach-artige Symphonien komponieren, hyperrealistische Bildwelten schaffen oder poetische Werke schreiben? Der große KI-Hype der letzten zehn Jahre mag vorbei sein, aber künstliche Intelligenzen werden immer noch oft überschätzt. Doch was können sie denn nun eigentlich? Dass sie in den nächsten Jahren Künstler:innen arbeitslos machen, ist nicht zu erwarten, denn noch sind Computerprogramme weder intrinsisch motiviert, Kunst zu schaffen, geschweige denn, dass sie sich ihres eigenen Handelns bewusst wären. Den Künstler:innen stehen mit den aktuellen Entwicklungen im KI-Bereich aber viele neue technische Hilfsmittel zur Verfügung, von denen einige völlig neue Möglichkeiten bieten, während andere Werkzeuge die bisherigen Möglichkeiten erweitern oder verbessern. In einem Vortrag mit vielen Beispielen wird das Thema KI auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt und aufgezeigt, welche Möglichkeiten es unter anderem gibt, KI künstlerisch zu nutzen und welche Technologiezugänge es für Künstler:innen ohne ausgewiesene KI-Expertise gibt.

 

Yannick Hofmann ist Künstler und Kurator. Seit 2014 arbeitet er am ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe. Neben seiner mehrjährigen Tätigkeit als stellvertretender Direktor für künstlerische Forschung und Produktion koordiniert er die Aktivitäten des ZKM im Rahmen des European Art-Science-Technology Network for Digital Creativity (EASTN-DC) und anderer internationaler Kooperationsprojekte. Als künstlerischer Leiter des Projekts „intelligent.museum“ arbeitet er mit einem Team von Softwareentwicklern an hybriden Formaten und Anwendungen für das Museum der Zukunft. Er entwickelt interaktive Installationen, absurde Apps, klangkünstlerische Objekte und medienkünstlerische Performances.

 

Mit diesem Abend setzen wir unsere Reihe in Kooperation mit der Servicestelle Freie Szene fort über Möglichkeiten und Bedingungen eines vernetzten, fachübergreifenden Arbeitens im Theater.

 

Mi / 07.09. / 19:30

Der Eintritt ist frei.

 

 

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