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Stadtteilspaziergang

Jahrtausendfeld und Philippuskirche

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe “Ein Blick zurück nach vorn” des Stadtumbaumanagements Leipziger Westen

Kaum ein Stadtteil in Leipzig wurde seit Mitte des 19. Jahrhunderts so stark von der Industrialisierung geprägt wie Plagwitz und Lindenau. So rasant, wie die Ansiedlung und Expansion hunderter Fabrikanlagen erfolgte, entwickelten sich auch die Wohnquartiere der Gründerzeit. Und wo gewohnt wurde, entstanden auch Kirchen und Gemeinden. Diesem Spannungsfeld widmet sich der zweiteilige öffentliche Stadtteilspaziergang.

Im ersten Teil dreht sich alles um die Geschichte der heute als "Jahrtausendfeld" bekannten Brachfläche von der frühen Siedlungsgeschichte über Aufstieg und Niedergang der Landmaschinenfabrik Rudolph Sack und späteren Bodenbearbeitungswerke bis heute. Im zweiten Teil des Spaziergangs wird zu einer Führung durch die Philippuskirche eingeladen, die sich in unmittelbarer Nachbarschaft befindet (Anmeldung erbeten). Das im Jugendstil errichtete Gebäudeensemble mit seiner spannenden Bau- und (Um-)nutzungsgeschichte ist seit 2012 ein Inklusionsbetrieb mit Hotel, Catering sowie ein lebendiger Veranstaltungsort für alle. Neben interessanten Details der Bau- und Umbaugeschichte wird das neue Nutzungskonzept des Hauses im Mittelpunkt der Führung stehen. Wer mag, kann den Stadtteilspaziergang im wunderschönen Garten bei einer Erfrischung und Musik ausklingen lassen.

Eine Veranstaltung des Stadtumbaumanagements Leipziger Westen im Auftrag des Amtes für Wohnungsbau und Stadterneuerung der Stadt Leipzig in Kooperation mit Philippuskirche/Inklusionshotel und der Schaubühne Lindenfels. 

Termine
So. 16.06.2024 / 14:30 Uhr
Platz an der Aurelienbrücke über dem Karl-Heine-Kanal, Aurelienstraße/Ecke Jahrtausendfeld
Eintritt frei

Eintritt frei. Für die Teilnahme an der Führung durch die Philippuskirche wird wegen begrenzter Kapazitäten um Anmeldung gebeten.