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LISSY (DDR 1957)

deut. Originalfassung

RETROSPEKTIVE: 100 JAHRE KONRAD WOLF
LISSY

Berlin 1932. Mit einem Schwenk über die Dächer der Großstadt und auf eine trubelige Kreuzung mit S-Bahn-Hochstation beginnt und endet LISSY, Konrad Wolfs dritter Spielfilm, sein erster großer Kinoerfolg und gleichermaßen der erste Film, den er in Berlin ansiedelt. Wolf zeigt Straßenzüge, Hinterhöfe, Laubenkolonien und immer wieder Treppenhäuser, mal blank poliert, mal runtergekommen. Zwischen diesen Polen bewegt sich Lissy, Tochter eines sozialdemokratischen Gewerkschaftlers aus dem „roten“ Wedding, die hofft, durch die Heirat mit dem kleinen Angestellten Fromeyer  den sozialen Aufstieg zu schaffen. Dieser gelingt erst, als sich Fromeyer der SA anschließt und nach Gewalttaten gegen Kommunisten zum Sturmbannführer ernannt wird. 

DDR 1957 von Konrad Wolf, 111 min., deut. Originalfassung
Darsteller:innen: Sonja Sutter, Horst Drinda u.a.

Im Anschluss gibt es ein Filmgespräch mit Prof. Dr. Michael Wedel (Universität Babelsberg KONRAD WOLF)

KURZFILM IM VORPROGRAMM:
DER GETEILTE HIMMEL

Ein Videoessay von Sabrina Mikolajewski, 2 min

Zum Hintergrund: Die Arbeit ist im Rahmen des Seminars „Archivmaterial in der ästhetischen Praxis“, Masterstudiengang Filmkulturerbe, im Sommersemester 2025 entstanden. Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der DEFA-Stiftung und der PROGRESS Film GmbH

Tickets: 9 / 7 (erm.) Euro


Zugang zum Grünen Salon leider nicht barrierefrei

Vergangene Termine
Sa. 13.12.2025 / 18:00 Uhr
Grüner Salon
mit anschließendem Filmgespräch