Spielplan
LEIPZIG PREMIERE
Die Pariser Schriftstellerin Sylvie lebt zurückgezogen zwischen verstaubten Bücherstapeln und einer hartnäckigen Schreibblockade. Auf der Suche nach Inspiration für ihren neuen Roman beobachtet sie durch ein altes Fernrohr die Wohnung auf der anderen Straßenseite: Dort vertonen die Brüder Nicolas und Théo gemeinsam mit ihrer Kollegin Nita Filme. Was Sylvie sieht, verwandelt sie in Literatur – und was sie nicht hören kann, erfindet sie dazu. Als sie den jungen Adam engagiert, um sie im Alltag zu unterstützen, ahnt sie nicht, dass ihre Geschichten schon bald einen Weg in die reale Welt finden. Bis Fiktion und Wirklichkeit immer mehr verschwimmen – mit dramatischen Folgen. Der Film feierte seine Weltpremiere in Cannes.
En quête d’inspiration pour son nouveau roman, Sylvie espionne ses voisins d’en face, transformant en littérature ce qu’elle voit et inventant ce qu’elle ne peut pas entendre. Quand elle engage Adam pour l’aider dans son quotidien, elle ignore que celui-ci va bouleverser sa vie et son travail, jusqu’à ce que fiction dépasse réalité. Un film à la fois sombre et ludique, présenté en compétition officielle du Festival de Cannes 2026, qui confirme la virtuosité du réalisateur Asghar Farhadi.