Spielplan
SALOMEA
LEIPZIG-PREMIERE & KONZERT
Salomea Genin wurde 1932 als Kind polnisch-russischer Juden in Berlin geboren. 1939 flüchtete die Familie und lebte ab da in Melbourne, Australien. Als Jugendliche fand Salomea im kommunistischen Jugendverband Australiens ihr zu Hause und besuchte 1951 als Mitglied der australischen Delegation die “3.Weltfestspielen der Jugend und Studenten” in Ostberlin. Der Besuch begeisterte sie so, dass sie von da an unbedingt in der DDR leben wollte. So kehrte Salomea 1954 nach Berlin zurück und um ein besseres, antifaschistisches Deutschland mitaufzubauen, doch die DDR wollte sie nicht. Der Weg im Arbeiter- und Bauernstaat leben und arbeiten zu können war dann erst ab 1963 möglich und blieb steinig…
Deutschland 2025 von Miriam Pfeiffer, deut., engl., jid. Originalfassung mit deut. Untertiteln, 60 min., Dokumentarfilm
Kamera: Alexandra Czok, Catharina Göldner, Schnitt: Judith Schein, Catharina Göldner, Musik: Karsten Troyke
18. JANUAR | 16:00 UHR | Ballsaal - In Anwesenheit von Regisseurin Miriam Pfeiffer und Protagonistin Salomea Genin und Protagonist Karsten Troyke. Nach dem Film laden Karsten Troyke (Gitarre und Gesang) und Daniel Weltlinger (Geige) zum Konzert.