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À BOUT DE SOUFFLE

franz. Originalfassung mit deut. Untertiteln

PASSEND ZU NOUVELLE VAGUE

Es gibt wohl kaum ein Werk, das die Filmgeschichte so klar in ein Vorher und Nachher teilt wie À BOUT DE SOUFFLE (Frankreich 1960), mit dem Jean-Luc Godard am 5. Juli 1960 im Rahmen der 10. Internationalen Filmfestspiele Berlin debütiert. Mit einem souveränen Handstreich wirft er die eingeschliffenen Gesetze des guten Geschmacks über den Haufen und definiert die Spielregeln für das Zeigen und Sehen im Kino neu. Der Regisseur pfeift auf die etablierten und festgefahrenen Normen des unsichtbaren Schnitts, stattdessen fragmentieren Jump-Cuts und Achsensprünge Zeit und Raum. Raoul Coutards kongeniale Kameraarbeit nutzt anstelle großer Aufbauten das natürliche Licht, die Szenen werden aus der Hand geschossen. Ein festes Skript gibt es nicht, Godard schreibt die Dialoge früh im Café, anschließend wird an Originalschauplätzen – und nicht im Studio – gedreht. Die Arbeit am Film wird so schnell und flexibel, kurz gefasst: frei.
Der Kleinganove Michel überfährt mit einem gestohlenen Auto einen Polizisten. Auf der Flucht versteckt er sich in der Pariser Wohnung seiner Freundin Patricia, die als Journalistin arbeitet. Als sie erfährt, dass gegen Michel wegen Mordes ermittelt wird, gerät ihre Loyalität ins Wanken.

Frankreich 1960 von Jean-Luc Godard, 90 min., franz. Originalfassung mit deut. Untertiteln, FSK 12
Darsteller:innen: Jean Seberg, Jean-Paul Belmondo, Daniel Boulanger, Henri-Jacques Huet

Termine
Do. 02.04.2026 / 21:15 Uhr
Ticket
Grüner Salon
So. 05.04.2026 / 18:00 Uhr
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Grüner Salon
Mi. 08.04.2026 / 19:00 Uhr
Ticket
Grüner Salon

Tickets: 9 / 7 (erm.) Euro


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