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ZUM BLACK HISTORY MONTH
Eine weiße Familie, die in den 1960er Jahren in der Deutschen Demokratischen Republik lebt, erklärt ihrer schwarzen Tochter, dass ihre Hautfarbe rein zufällig ist. Auch das Mädchen zieht es vor, dies zu glauben, bis sie als Teenager zufällig die Wahrheit entdeckt. In einem intimen, aber auch kritischen Porträt verbindet Ines Johnson-Spain schmerzhafte und verwirrende Kindheitserinnerungen mit einer Untersuchung der sozialen und politischen Implikationen, die von einer Kultur der Ablehnung und des strukturellen Rassismus zeugen.
Ines Johnson-Spain ist eine unabhängige deutsch-togolesische Filmemacherin, die in Berlin lebt. Sie studierte Religionswissenschaften an der Freien Universität Berlin (FU) und war Gaststudentin für Bildende Kunst und Malerei an der Universität der Künste Berlin. Der autobiografische Film "Becoming Black" ist ihr erster abendfüllender Film und feierte seine Uraufführung auf der Berlinale 2020.
Deutschland 2020 von Ines Johnson-Spain, 89 min., Dokumentarfilm, deut., franz., Originalfassung mit engl. Untertiteln
FR, 27. & SA, 28. FEBRUAR