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(c) Cordula Giese (1991)
(c) Tom Dachs (2022)
(c) Cordula Giese (1991)
(c) Tom Dachs (2022)

Oase im Paradies

… 30 Jahre später | Eine Inszenierung von Anka Baier-Liebe und Holger Bey

„Steck deine Kindheit in die Tasche und lauf los!"


„Traum, Wirklichkeit und Erinnerung verbinden sich zu einer Synthese von Tanz und Schauspiel. Ein kleines, trotziges Wesen zwischen dem Noch-nicht und Doch-schon betritt die Bühne, in der einen Hand eine Schaufel, in der anderen einen Koffer voll Fantasie. Ihre Welt ist der Sandkasten und der Sandkasten eine ganze Welt. Entdecken; behütet sein; Lust bekommen, sich einzulassen; spielen; sich aussetzen; träumen – ein Geheimnis, eine Sehnsucht, eine Oase im Paradies.“ (Ankündigungstext von 1991)

Eine junge Frau erinnert sich an ihre Kindheit, durchspielt in „Oase im Paradies“ ihr Leben. Vor 31 Jahren entstand das Stück. Anka Baier-Liebe hatte gerade die Schauspielschule abgeschlossen, und Holger Bey war am Ende seines Choreografiestudiums. Beide studierten zudem an der Palucca-Schule Ballett und künstlerischen Tanz. Die Uraufführung fand im Theaterhaus Jena statt, 1994 gehörte „Oase im Paradies“ zu den Eröffnungsproduktionen der Schaubühne Lindenfels, deren Mitbegründerin Anka ist.
Dieses Stück – ein Balanceakt zwischen Harmonie und Aufmüpfigkeit, zwischen Wehmut und Ironie – wurde in den Nachwendejahren als ein leuchtendes Kleinod von Lebendigkeit bestaunt. Nach dem großen Erfolg entstand die Idee, es noch einmal 30 Jahre später aufzuführen. Nicht als Eins-zu-eins-Rekonstruktion, sondern im Spannungsfeld der Reife. Jetzt zwischen dem Nicht-mehr und Immer-noch erinnert sich dieselbe Frau erneut zurück.

„Traumhaft – spiel's noch einmal, Anka!“ (LVZ 1994) war der Wunsch des damaligen Publikums. Zum 28. Geburtstag der Schaubühne am 15. September 2022 war es endlich soweit: Wir feierten auf’s Neue Premiere – und nun folgen drei weitere Vorstellungen.


Inszenierung: Anka Baier-Liebe, Holger Bey
Performance: Anka Baier-Liebe
Choreografie und Sounds: Holger Bey
Musik: Franz Schubert, Antonio Vivaldi, Ondřej Havelka, Rodrigo Leão,
Holger Bey


Eine Koproduktion mit der Schaubühne Lindenfels, basierend auf der Inszenierung von Anka Baier und Holger Bey von 1991, einer Produktion des Theaterhauses Jena.

Do / 26.01. / 20:00
Fr / 27.01. / 20:00
Sa / 28.01. / 19:00

Tickets demnächst in der Schaubühne, hier online und an allen Reservix-VVK-Stellen:
15 / 9 (erm.) Euro

 

Im Anschluss an die Vorstellung am Samstag: Tango Argentino bei einer Milonga im Ballsaal. Der Eintritt beträgt 7 Euro, Besucher:innen des Theaterstückes tanzen kostenfrei. Sa, 28. Januar | 21.30 Uhr

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