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WEEK-END

Originalfassung (frz.) mit eng. Untertiteln

Hommage Jean-Luc Godard

Das wohlhabende Paar Corinne und Roland macht sich am Wochenende mit dem Auto auf den Weg von der Stadt aufs Land, um das Testament von Corinnes Vater in Empfang zu nehmen. Dies soll den beiden Millionenbeträge zusichern. Unterwegs werden sie in einen Autounfall verwickelt, der sie dazu zwingt, ihre Reise zu Fuß fortzusetzen. Dies ist der Beginn einer Odyssee: Weitere Autounfälle passieren und das Paar wird Zeuge von Staus, die sich schier endlos dahinstrecken. Im Zuge dessen tummeln sich allerlei merkwürdige Gestalten auf den Straßen und Wiesen in der Umgebung, die Corinne und Roland sowohl belästigen als auch verstören.

Corinne et Roland partent en voiture à la campagne afin de recueillir les volontés du père de Corinne. Le testament doit stipuler qu’ils hériteront de plusieurs millions. Mais, impliqués dans un accident de la route, les deux citadins doivent poursuivre le voyage à pied. C’est le début d’une odyssée : de nouveaux accidents ont lieux, le couple est témoin d’embouteillages interminables. Sur les routes et les prairies avoisinantes, des personnages étranges importunent et effraient Corinne et Roland.

Frankreich, Italien 1967 von Jean-Luc Godard, 105 min, Originalfassung (frz.) mit engl. Untertiteln, FSK 18
Darsteller:innen: Mireille Darc, Jean Yanne, Jean-Pierre Léaud

HOMMAGE JEAN-LUC GODARD

Als der 19-jährige Ethnologiestudent 1950 aufgrund von Ladendiebstählen in ein Pariser Gefängnis eingesperrt wurde - hätte wohl selbst er nicht damit gerechnet, dass aus ihm schon in ein paar Jahren einer der einflussreichsten Regisseure der Filmgeschichte werden würde, der das Kino mit seiner Innovation, Provokation, Revolution und radikalen Gesellschaftskritik bis heute nachhaltig prägt - schließlich war das im Jahr davor erreichte „Baccalauréat“ (im dritten Anlauf!) schon ein großer persönlicher Erfolg… 70 Jahre später verzeichnet Godards Filmographie über 130 Einträge. Aus dieser präsentieren wir mit der Literaturverfilmung „Le Mépris“, dem Experimentalfilm „Week end“und dem Kinoessay „Film Socialisme" drei Werke aus den unterschiedlichsten Schaffensphasen des Autorenfilmers, um diesem gebührend zu gedenken.  Am 13.09.2022 entschied sich Jean-Luc Godard für den assistierten Suizid. „Er war nicht krank, er war einfach nur erschöpft“, zitierte die französische Zeitung „Liberation“ einen Angehörigen.

Hommage

Veranstaltung liegt in der Vergangenheit

Tickets: 7 / 6 (erm.) Euro

Weitere Filme dieser Hommage:  FILM SOCIALISME, LE MÉPRIS

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