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LE MÉPRIS

Originalfassung (frz., engl., dt., ita.) mit dt. Untertiteln

Hommage Jean-Luc Godard

Als der Krimiautor Paul Javal engagiert wird, Fritz Langs stockendes "Odyssee"-Projekt zu überarbeiten, denkt er nicht lange nach und nimmt die Möglichkeit eines Karriereschubs dankend an. Der Produzent Jeremy Prokosch möchte, dass er einige Szenen, die dramaturgische Schwächen aufweisen, neu schreibt. Allerdings bahnen sich erste Spannungen an, als der selbstgefällige Produzent Javals Ehefrau Camille kennenlernt. Nach einem Treffen lädt er Paul und Camille zu einem Drink in seine Villa ein. Camille fährt mit ihm in seinem persönlichen zweisitzigen Cabrio, während sich Paul mit der Assistentin ein Taxi teilen muss. Camille, zunächst sichtlich unangenehm berührt von Prokoschs Avancen, will den Gönner ihres Mannes allerdings auch nicht vergrätzen oder beleidigen. So entwickelt sich zunehmend ein zerstörerisches Spiel aus Liebe, Gedanken und der Macht der Eifersucht...

Le scénariste Paul Javal est engagé par le producteur Jeremy Prokosch pour retravailler l’adaptation de „L'Odyssée" par Fritz Lang et en réécrire certaines scènes, une belle opportunité professionnelle. Les choses se gâtent lorsque Prokosch fait la connaissance de Camille, la jeune épouse du scénariste, et invite le couple dans sa villa. Si elle est gênée par les avances du producteur, Camille ne tient cependant pas à mettre en danger la carrière de son mari.

Frankreich, Italien 1963 von Jean-Luc Godard, 105 min, Originalfassung (frz./engl./dt./ital.) mit dt. Untertiteln, FSK 12
Darsteller:innen: Brigitte Bardot, Michel Piccoli, Fritz Lang

 

HOMMAGE JEAN-LUC GODARD

Als der 19-jährige Ethnologiestudent 1950 aufgrund von Ladendiebstählen in ein Pariser Gefängnis eingesperrt wurde - hätte wohl selbst er nicht damit gerechnet, dass aus ihm schon in ein paar Jahren einer der einflussreichsten Regisseure der Filmgeschichte werden würde, der das Kino mit seiner Innovation, Provokation, Revolution und radikalen Gesellschaftskritik bis heute nachhaltig prägt - schließlich war das im Jahr davor erreichte „Baccalauréat“ (im dritten Anlauf!) schon ein großer persönlicher Erfolg… 70 Jahre später verzeichnet Godards Filmographie über 130 Einträge. Aus dieser präsentieren wir mit der Literaturverfilmung„Le Mépris“, dem Experimentalfilm „Week end“ und dem Kinoessay „Film Socialisme" drei Werke aus den unterschiedlichsten Schaffensphasen des Autorenfilmers, um diesem gebührend zu gedenken.  Am 13.09.2022 entschied sich Jean-Luc Godard für den assistierten Suizid. „Er war nicht krank, er war einfach nur erschöpft“, zitierte die französische Zeitung „Liberation“ einen Angehörigen.

Hommage

Veranstaltung liegt in der Vergangenheit

Tickets: 7 / 6 (erm.) Euro

Weitere Filme dieser Hommage: WEEK-END, FILM SOCIALISME

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