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Armenisches Kulturjahr in Leipzig

LASS VERSCHWINDET

Das mögliche Leben der Louisa Aslanian

Was bleibt von einer Dichterin, deren Werk nahezu ausgelöscht wird? Die Autorinnen Anouschka Trocker und Marie Chartron begeben sich auf die Suche nach einem vergessenen Leben, das im Iran begann und im KZ Ravensbrück endete.

Sie war eine junge armenische Schriftstellerin, Feministin und Widerstandskämpferin, deren Spur sich in der Geschichte des Zweiten Weltkriegs verliert. Geblieben von ihr ist nur wenig: Zunächst ist da nur ein Foto und ein Eintrag in eine armenische Anthologie. Und ihr Pseudonym: Lass. 

Wer war Lass? Und was führte sie aus dem fernen Iran, wo sie geboren wurde, nach Paris und als Armenierin in die Résistance? Im KZ Ravensbrück schrieb sie ein Gedicht über Auschwitz, das Lager des Grauens, über das sie nur Gerüchte erreichten. Es ist ein verzweifelter Aufruf zum Kampf und eine Ode an den Mut.


Regie: Anouschka Trocker, Marie Chartron
Mit: Dörte Fiedler, Inka Löwendorf, Pegah Ferydoni,
Florian Anderer, Martin Engler, Nele Rosetz, Sesede Terzian
Ton und Technik: Herrmann Leppich
Redaktion: Christiane Habermalz
Produktion: Deutschlandfunk 2024



Anouschka Trocker geboren in Südtirol/Italien. Seit 1989 lebt sie in Berlin und ist dort als Radiomacherin, Regisseurin und Klangkünstlerin tätig. Neben zahlreichen Inszenierungen von Hörspielen und Features für verschiedene ARD-Anstalten und Deutschlandfunk Kultur realisiert sie Klanginstallationen, Live-Hörspiele und Ausstellungen. 

Marie Chartron, geboren in Frankreich, ist als Feature-Autorin, Regisseurin und Klangkünstlerin tätig. Sie lebte von 2000 bis 2010 in Berlin, heute in Paris, wo sie unter anderem im französischen Sender France Culture arbeitet.

Termine
Mi. 15.04.2026 / 19:00 Uhr
Grüner Salon

Tickets demnächst in der Schaubühne, online und an allen Reservix-VVK-Stellen: